+++ Tatort-Kritiker(in) gesucht! +++

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Bewertungsskala

Nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch in den heimischen Wohnzimmern wird (fast) jede Tatort-Folge leidenschaftlich und kontrovers diskutiert. Wir legen bei unseren Kritiken hohen Wert auf eine möglichst objektive Einschätzung und messen den Tatort daran, was er ist: eine öffentlich-rechtliche TV-Produktion, die nicht den Anspruch auf Leinwandformat erhebt, sich aber selbst als Flaggschiff der deutschen Krimi-Unterhaltung sieht - und immer wieder neu erfinden muss, um nicht den Anschluss an moderne Serienformate zu verlieren. Wir stellen uns unter anderem diese Frage:
Wie lange werden wir uns an diesen Tatort erinnern?
Nach altbekannten Mustern ablaufende Folgen werden von uns selten höher als durchschnittlich bewertet, Mut zu Innovation und Außergewöhnlichem hingegen wird oft honoriert. Weitere Bewertungskriterien sind die Regie und das Drehbuch, die Leistungen der Schauspieler, eine zeitgemäße Themenverarbeitung, Authentizität, Atmosphäre und - besonders bei humorvollen Folgen - Einfallsreichtum und Gagdichte. Und natürlich - ganz subjektiv - der Unterhaltungswert, der auch bei konventionellen Krimis hoch ausfallen kann.

Um das geschriebene Wort besser in einer Gesamtübersicht einordnen zu können, endet jede Rezension mit einer abschließenden Bewertung auf dieser 10er-Skala:

10/10
-
ein Meilenstein der Tatort-Geschichte
9/10
-
herausragend
8/10
-
stark
7/10
-
gut
6/10
-
sehenswert
5/10
-
graues Mittelmaß
4/10
-
enttäuschend
3/10
-
schwach
2/10
-
miserabel
1/10
-
Totalausfall

Alle Tatort-Folgen, die auf der Skala als "Meilenstein" (10/10) oder als "Totalausfall" (1/10) eingestuft wurden, werden in die Rubrik Tops & Flops aufgenommen.