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Tops & Flops 2017

Welcher Tatort hat uns 2017 am meisten begeistert? Welches Team konnte am häufigsten überzeugen? Und welche Folgen haben besonders enttäuscht? Hier kommen unsere Tops & Flops 2017.


Tops: Die besten Tatort-Folgen 2017


Platz 10
Tatort 1034 | 5. November 2017 | Der Fall Holdt | Lindholm | 7/10

Auf einen so überzeugenden Niedersachsen-Tatort mussten wir viele Jahre warten: Trotz des Fokus auf die Gefühlswelt der Hauptkommissarin ist der 25. Fall von Charlotte Lindholm einer ihrer besten. Das liegt auch am mutigen Finale: Der Täter wird in diesem stark gespielten Krimidrama nicht gefasst.


Platz 9
Tatort 1038 | 10. Dezember 2017 | Dein Name sei Harbinger | Rubin/Karow | 7/10

Berlin ist mit beiden Tatort-Folgen in unseren Highlights vertreten - denn auch wenn die Rahmenhandlung schwächelt, genießt der Psychothriller Dein Name sei Harbinger einen sehr hohen Unterhaltungswert. Das liegt neben dem tollen Antagonisten auch am tollen unterirdischen Hauptstadt-Setting.


Platz 8
Tatort 1031 | 15. Oktober 2017 | Der rote Schatten | Lannert/Bootz | 7/10

Wie war das nochmal - damals, im "Deutschen Herbst" von 1977? Filmemacher Dominik Graf hat seine ganz eigene Theorie zu den Selbstmorden von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in Stuttgart-Stammheim parat und verpackt das Ganze in einen sperrigen, aber hochkarätigen Politthriller.


Platz 7
Tatort 1030 | 8. Oktober 2017 | Hardcore | Batic/Leitmayr | 7/10

Bukkake, Busen und "Big Bang Munich": Der Ausflug von Ivo Batic und Franz Leitmayr in die Münchner Pornoszene gehörte zu den meistdiskutierten Tatort-Folgen des Jahres. Wir haben viele Fachtermini gelernt und konnten herzlich über diesen mutigen und wunderbar unverkrampften Krimi lachen.


Platz 6
Tatort 1027 | 10. September | Stau | Lannert/Bootz | 8/10

Der erste Tatort von Dietrich Brüggemann spielt vor einer außergewöhnlichen Kulisse - nämlich mitten im titelgebenden Stau auf der Stuttgarter Weinsteige. Die wurde extra in Freiburg nachgebaut - doch das mitunter etwas steril wirkende Setting tut der hervorragenden Unterhaltung keinen Abbruch.


Platz 5
Tatort 1023 | 5. Juni 2017 | Amour fou | Rubin/Karow | 8/10

Bereits in der Wiesbadener Tatort-Folge Es lebe der Tod waren wir von Nebendarsteller Jens Harzer begeistert - und auch diesem erstklassigen Berliner Krimidrama drückt der Schauspieler nachhaltig seinen Stempel auf. Die Belohnung? Der Hessische Filmpreis und Platz 5 in unseren Highlights.


Platz 4
Tatort 1014 | 12. März 2017 | Nachtsicht | Lürsen/Stedefreund | 8/10

Bremen ist und bleibt die größte Tatort-Wundertüte: Während uns der Vorgänger Echolot und der Nachfolger Zurück ins Licht überhaupt nicht gefielen, waren wir von Nachtsicht begeistert. Das liegt nicht zuletzt am diabolischen Serienmörder, der seine Opfer nachts über den Haufen fährt.


Platz 3
Tatort 1015 | 19. März 2017 | Borowski und das dunkle Netz | Borowski/Brandt | 9/10

Ins Darknet verirrte sich der Tatort 2017 häufiger - doch nirgends fiel das Ergebnis auch nur annähernd so überzeugend aus wie in diesem grandiosen Cyberthriller. Es ist zugleich der vorletzte Tatort mit Sibel Kekilli, die der Krimireihe den Rücken kehrt und in Kiel von Almila Bagriacik beerbt wird.


Platz 2
Tatort 1021 | 30. April 2017 | Der Tod ist unser ganzes Leben | Batic/Leitmayr | 10/10

Wer glaubte, man könne den herausragenden Vorgänger Die Wahrheit nicht mehr toppen, den belehrte der BR eines besseren: Bei der Fortsetzung des Krimis von 2016 legen die Filmemacher in Sachen Spannung sogar noch eine Schippe drauf und verdienen sich damit eindrucksvoll unsere Höchstwertung.


Platz 1
Tatort 1019 | 17. April 2017 | Sturm | Faber/Bönisch/Kossik/Dalay | 10/10

Der letzte Tatort mit Daniel Kossik (Stefan Konarske) sollte an Neujahr laufen - doch nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurde die TV-Premiere verschoben. Geschichte schrieb Sturm aber mit seinem unfassbar dramatischen Showdown, der Millionen Zuschauer schockte. Wahnsinn!


Flops: Die schwächsten Tatort-Folgen 2017


Platz 3
Tatort 1032 | 22. Oktober 2017 | Zurück ins Licht | Lürsen/Stedefreund | 2/10

Auch in diesem Jahr hat es Bremen in unsere Jahres-Flops geschafft: Für uns ist Zurück ins Licht ein wirrer Psychothriller mit schablonenhaften Figuren, einer schwachen Story und nervtötenden Dialogen. Immerhin: Es ist der letzte Tatort-Auftritt der seltsamen BKA-Ermittlerin Linda Selb (Luise Wolfram).


Platz 2
Tatort 1033 | 29. Oktober 2017 | Fürchte dich | Janneke/Brix |
2/10

Der HR ist für seine Experimentierfreudigkeit berühmt und berüchtigt - doch während uns Im Schmerz geboren oder Wer bin ich? begeisterten, ging dieser Frankfurter Horror-Tatort komplett in die Hose. Fürchte dich ist allenfalls zum Fürchten schlecht und dabei eher unfreiwillig unterhaltsam.


Platz 1
Tatort 1012 | 26. Februar 2017 | Babbeldasch | Odenthal/Kopper | 1/10

Ein Tatort ohne festes Drehbuch, in dem die Haupt- und Laiendarsteller die Dialoge komplett improvisieren? Ein zweifellos mutiges Krimi-Experiment von Filmemacher Axel Ranisch, das allerdings kolossal scheitert - und damit eindeutig zu den schwächsten Folgen in der langen Tatort-Geschichte zählt.




Und in den letzten Jahren?

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